Zur Eröffnung der Ausstellung am Freitag, 5. Februar 2010, um 18 Uhr, laden wir Sie und Ihre Freunde herzlich ein.
Claudia Rößger hat ihre Heiligen mit einem Zauberstab heraufbeschworen, der ihre Experimentierfreude am Entstellen, am Über- und Untertreiben dirigiert und die Klaviatur von Abscheu bis Mitgefühl herauf- und herunterspielt. Das von ihr virtuos beherrschte Arsenal an Zerrbildern und Maskeraden soll nicht verhüllen sondern offenbaren: reduzierte oder übertriebene Selbstwahrnehmungen und formelhafte Seelenporträts Ob die Deformationen Symptome gesellschaftlicher Entstellung oder übersteigerte Selbstbilder sind, ist nicht entscheidend sondern als Zusammenspiel denkbar.