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»ambush« - Malerei

LEIPZIG

TOBIAS KÖBSCH

10. März - 21. April 2007

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köbschUnter diesen Umständen ist das Gemälde wie jedes andere Bild heute kein Spiegel mehr, sondern ein Hinterhalt, eine Falle, in der sich gleichermaßen der Blick wie das Denken heillos verfangen. Malerei berauscht, weil wir sie von vorn und von hinten, von außen und von innen sehen; naive Freude am großen Screening und ernüchternder Blick hinter die Kulissen möglichst zur gleichen Zeit. Erschrecken und Durchschauen sind daher auch bei der Betrachtung von Tobias Köbschs Gemälden simultane Wahrnehmungs- und Denkbewegungen - Katastrophenmalerei als Metapher für die Katastrophe der Malerei.

(Textauszug »Im Hinterhalt des Bildes oder: Wie man Betrachter ausraubt« Dr. Joachim Penzel, 2007)

 


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