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»Islands« Video-Sound-Object

LEIPZIG

DAGMAR VARADY

20. Januar - 3. März 2007

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VaradyDie Ausstellung stellt die neueste Arbeit Dagmar Varadys vor. Der mit Sound unterlegte 3D-Videofilm »Der Hai und das Mädchen« wird als eine raumfüllende Installation und Inszenierung zu sehen sein. Zur Ausstellung wird außerdem ein Katalogbuch erscheinen.

[...] Es sind nicht die märchenhaft-mythischen Motive, die das Werk in einen Kontext von Cocteaus »Die Schöne und das Biest« oder Hans Baldung Griens »Das Mädchen und der Tod« stellen, nicht die existenziellen und psychoanalytischen Assoziationen, die in reicher Fülle angeregt werden, es sind die Augen des Haies, die das Bild zu einem beeindruckenden Kunstwerk machen. Eine Regel des Fantasie- und Horrorfilms besagt, dass der Charakter einer künstlich geschaffenen Figur sich vor allem in ihren Augen ausdrückt. Sind die Augen der Figur überzeugend, dann wird der Zuschauer auch ihre Motive und Handlungen emotional nachvollziehen können. Die Augenpartie des Haies erfüllt alle Erwartungen, die man an eine »Fischfigur« aus einer 3D-animierten Komödie richtet. Der Hai wirkt verdutzt und etwas ängstlich angesichts des fremden Wesens, das plötzlich vor ihm auftaucht. [...]
(Manon Bursian (2006) zu »Der Hai und das Mädchen«)

 


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